Resilient Networks

Mir ist die Idee aufgekommen, dass Netzwerkthema auch einmal negativ zu betrachten. Vernetzung wurde bislang immer und überall größtmöglich beschrieben und gefordert, um zum einen viele Informationen zu erhalten und zum anderen auch bei möglichen negativen Situationen nicht fallen gelassen zu werden. Die andere Seite der Medaille kann aber auch sein, dass eine weitgehend vernetzte Gesellschaft auch weitgehend stabilisiert und damit einhergehend starr ist. Jedoch die Dynamik ist diejenige gewünschte, die der Gesellschaft Fortschritt und Anpassung an die Umwelt bringt. (Folgender Artikel: http://www.zeit.de/wirtschaft/2010-04/markt-freiheit) Daher hier einige Gedanken-Stichpunkte: -Entzahnung der Organisationen und Unternehmen, um weniger abhängig voneinander zu sein und besser agieren oder auch reagieren zu können -> gibt evtl. schon… Continue Reading

Abseits und ich.

Gestern hatte ich einen dieser Lichtmomente und verstand, warum und wann es dieses Abseits gibt. Ja, von alleine und nein, dass passive muss sich noch in meine Verständnisrinde vorwagen. Was mich nun aber stutzig macht: Wer kommt bitte schön auf so eine Regel? Was da für Torchancen drauf gehen… Gab es die Berufsvereinigung der Torwarte, die sich aufgebahrten, weil zu viele Tore fielen? Tut denen bestimmt immer weh, wenn sie vom Ball getroffen werden oder auf den Boden knallen. Die scheinen eh neben den Schiris die größten Spielverderber zu sein. Oder wurde der Bonus pro Tor für den Torjäger einfach zu hoch? Kann es denn nicht egal sein ob da… Continue Reading

Zehn Jahre Facebook.

Weil Facebook bald Geburtstag feiert (hier eine tolle Info zum Thema Facebook, Mark Zuckerberg und seine Visionen über seine Plattform) und ich schon ewig nichts mehr geschrieben habe: Damals als es noch keine Likes gab, man sich nicht über Events auf Facebook verabredete oder in Facebook-Gruppen sich kennenlernte. Hätte ich vor 10 Jahren gedacht, dass man Geld mit Facebook verdienen wird? Das sich inmitten von all dem PR Wahnmeer eine Insel namens Facebook auftut? Ich kümmere mich auf Facebook um Kontakt- und Informationsmanagement und rede mit Menschen, die sich „Klara Fall“ oder auch „Rainer Zufall“ nennen. Die Fragen stellen und beantwortet bekommen, sich natürlich genauso freuen, kritisieren oder präsentieren dürfen… Continue Reading

Supervision – Ein Gedankenspiel

Augenblick

Am 15.12.2012 wurde ich gebeten einen Beitrag zum Adventskalender auf Zum BVCM- Text zu verfassen. Den hab ich hier nie hinzugefügt, werde dies aber schleunigst nachholen: Die Supervision kommt ursprünglich aus der Praxisberatung der sozialen Arbeit. Sie ist eine Form der Beratung, die auf Coaching ausgerichtet ist, mit dem Ziel durch ein geschlossenes Supervisionssystem Handeln zu reflektieren und ggf. zu verbessern. Bestehend aus einem Supervisor, der authentisch und emphatisch innerhalb des Supervisionssystems arbeitet und einem Supervisanden, der die Kompetenz und Erfahrung des einen oder mehreren Supervisoren nutzt und deren Arbeit reflektiert. Anhand eines Vorgesprächs werden Ziele zwischen den Teilnehmern vereinbart und abgestimmt. Die Handlungsbasis des Supervisoren ist absoluter Datenschutz innerhalb seines… Continue Reading

Glück ist von extremster Hässlichkeit umgeben

Eine Aussage der Zeit (2007), der ich nur ungern widerspreche. Glück ist etwas, dass gesucht, erforscht, herbeigewünscht und künstlich hergestellt werden will. Die allseits begleitende Frage ist da nicht nur, was Glück überhaupt ist, sondern vielmehr, wie kann ich es vermehren? Jetzt, wo die Ökonomie Lunte gerochen hat und ebenfalls vom Glückskuchen ein Stück abhaben möchte, wird aus einem: „Je höher das Einkommen, desto besser.“ ein: „Glücklich sind diejenigen, die aktiv sind.“ Schön zu sein hilft hingegen kaum weiter, ebenso wenig hohe Bildung. Was allerdings sehr viel nutzt, ist ein (wo möglich angeborenes) Talent zur Zufriedenheit: Sonnige Gemüter genießen einen erheblichen Vorteil. Hohe Arbeitslosigkeit hingegen bringt einen erheblichen Unglückszustand. Glück erlebe man… Continue Reading