Abseits und ich.

Gestern hatte ich einen dieser Lichtmomente und verstand, warum und wann es dieses Abseits gibt. Ja, von alleine und nein, dass passive muss sich noch in meine Verständnisrinde vorwagen.

Was mich nun aber stutzig macht: Wer kommt bitte schön auf so eine Regel? Was da für Torchancen drauf gehen… Gab es die Berufsvereinigung der Torwarte, die sich aufgebahrten, weil zu viele Tore fielen? Tut denen bestimmt immer weh, wenn sie vom Ball getroffen werden oder auf den Boden knallen.
Die scheinen eh neben den Schiris die größten Spielverderber zu sein.
Oder wurde der Bonus pro Tor für den
Torjäger einfach zu hoch?
Kann es denn nicht egal sein ob da ein gegnerischer Spieler weiter vorne ist?

Klärt mich mal bitte jemand auf?!

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Pamski82

Pamski82

3 Comments

  1. Ich wäre ja für die Einführung von mehr Elektronik inden Fußball.
    1. So könnte der Ball doch aufgrund seiner Größe durchaus mehr Sensorik vertragen. So ließe sich in der Spielanalyse deutliche Gewinne verzeichnen. Wie viele Meter ist er gerollt, wie weit geflogen, wie hart getreten und war auc tatsächlich immer enug Luft drin (wie bei neuen Autoreifen)
    2. Nicht nr Überwachung der Torlinie, sondern konsequente Überwachung aller vorhanden Linien, über sendeung aller relvante Daten an das Schiedsrichtergespann, den DFB, UEFA und FIFA, alle Fernsehsender um ihnen kostenintensive Animationstechnik zu ersparen und zeitnah mit der medialen Abrechnung der Sielteilnehmer beginnen zu können.
    3. Dann wäre noch das „CHIPPIEN“ der Spieler. Wenn aber richtig, niht nur nachmessen wie weit gelaufen, sondern wenn schon ein großen Blutbild. Nur die Kenntnis über sie letzten Mahlzeiten, Getänke, Drogen, außereheliche Verkehr, etc macht wirklich Sinn.
    4. Und alle Daten ohne Zeitverzug zu Facebook und Co, wäre ja gelacht wenn wir das neue NSA-Datencenter nicht vollscheißen könnten.

    War ja nur so eine Idee 😀

  2. Hallo Pamski82,

    es ist eine historische Entwicklung, in dem Bestreben, ein „schönes“ Spiel (interessant für die Zuschauer) zu bekommen.
    Die erste Abseitsregel ist von 1863 und bestrafte jeden Angreifer, der sich weiter vorne befand als der Ball. Ohne diese Regel hätte es sehr viele „einfache“ Tore gegeben = uninteressant für Zuschauer. Mit dieser Regel (die es im Eishockey noch immer so gibt) fielen aber zu wenig Tore (ein Angreifer gegen alle Gegner), denn Fussball ist nicht so schnell wie Eishockey.
    Also gab es schon 1866 eine Regeländerung, wonach der Angreifer im Abseits ist, wenn er zum Abspielzeitpunkt näher an der Torlinie ist als drei Gegner (inkl. Torwart). Das führte zu anderen taktischen Spielsystemen, z.B. zum 2-3-5-System (zwei Verteidiger reichen aus, um alle Angreifer zu stoppen). Es fielen zu wenig Tore, daher wurde die Regel 1925 auf zwei Gegner geändert, was den Toreschnitt wieder deutlich anhob.
    Das ganze ist grafisch noch klarer auf etwa 15 Folien von Metin Tolan (Physik-Prof in Dortmund) dargestellt. Wenn Du mir eine Mail-Adresse gibst, sende ich Dir die etwa 15 Seiten mit den Grafiken als pdf zu.

    Weiter viel Spaß, decay23

  3. Aus Wikipedia:
    „Die Begründung war, es sei unfair, hinter dem Rücken des Gegners ein Tor zu erzielen. Die Regel sollte auch verhindern, dass sich ein angreifender Feldspieler in der Nähe des gegnerischen Tors platziert, auf den Ball wartet und ihn dann mühelos einschiebt.“

    Was ja auch stimmt. Das Spiel würde ziemlich albern werden und nur noch aus weiten Pässen vor das gegnerische Tor bestehen …

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