Szenarien

es gab einmal die universitäre Aufgabe, drei Zukunftszenarien zu erdenken.hab sie wiedergefunden und heute veröffentlicht.vielleicht hilft das bei der Motivation sie zu verwirklichen.

Positivszenario

März 2007: Veröffentlichung des Artikels: „Bachelor und nun?“ in der Sozial extra Zeitschrift; hier wird auch der Titel ihrer BA-Arbeit veröffentlicht

Der Artikel weckt die Aufmerksamkeit von Prof. Dr. Hans Unbekannt (Professor am Institut für Sozialwissenschaften der Universität Irgendwo)

ab November 2007 geht H. ins Praktikum unter der Betreuung durch Herrn Prof. Dr. Unbekannt

Zum Sommersemester 2008 erfolgt die Rückkehr nach Hildesheim; unter der Zweitprüferbetreuung durch Herrn Prof. Dr. Unbekannt schreibt Frau H. ihre Master-Arbeit

daraus ergibt sich nach einem halben Jahr die Aufnahme ins Coaching-Programm „FuturePlus“, in dem Frau H. als Mentee von Herrn Prof. Dr. Unbekannt betreut wird; FuturePlus bietet Frau H. die Möglichkeit ein Konzept zum Thema „Verbesserung der universitären Lehre“ zu entwerfen

Im Januar 2011 erfolgt die Verlegung ihrer erfolgreichen Dissertation zum Thema: „Weckt die sozialen Geister – Rückbesinnung auf organisationspädagogische Werte in der Gesellschaft am Beispiel der Verbesserung der universitären Lehre und des Kapitalismus in Deutschland“

Frau H. zieht im Juli 2011 mit ihren langjährigen Lebensgefährten zusammen

im Oktober 2011 erklimmt ihre Veröffentlichung die Bestsellerlisten für Fach- und Wissenschaftsliteratur und weckt somit das Interesse für eine Zukunftskonferenz zum Thema „Deutschland – Quo vadis?!“

März 2012 ist sie Gastrednerin auf der Zukunftskonferenz und weckt die Aufmerksamkeit von Wirtschaftsverbänden und politischen Vertretern

im Dezember 2012 findet die Geburt ihrer Zwillinge statt

im April 2014 nimmt sie teil an einem interdisziplinären Diskussionskolleg zum Thema „Wie sozial ist die soziale Marktwirtschaft? – Alternativen zur Verbesserung“, mit dem Ergebnis, dass Neubundeskanzler Gregor Gysi bundesweite politische Umwälzungen im Sinne einer sozialverträglichen Kaptalismusform verspricht

im Januar 2015 führt eine bundesweite Einwohnerbefragung, die Frau H. als Ausgang ihrer neuen Veröffentlichung nutzt, zur Bestätigung des Bedarfs an Volksabstimmungen

dieses wird ab April 2016 als neues Mitbestimmungsinstrument eingeführt

als erstes Ergebnis erfolgt Ende 2016 die Entscheidung, dass es eine Veränderung der Wirtschafts- und Demokratieform geben muss

12.08.2017 Erhalt des Friedensnobelpreis für die literarische Umsetzungsgrundlage für die Einführung bzw. Schaffung der sozial verträglichen Kapitalismusform

 

Neutralszenario

September 2007: H. bekommt ein super Praktikum in einem Krankenhauskonzern

 September 2009: H. macht ihren Masterabschluss mit Betreuung ihrer Abschlussarbeit

das Diakonische Krankenhaus in Irgendwo findet an dem Konzept der „neun Schritte zu einer Lernenden Organisation“ Gefallen und stellt sie an; 

H. findet dort eine befristete Anstellung in einem Projekt

nach Ablauf dieses Projekts im August 2010 entscheiden sich H. und ihr Freund ins Ausland zu gehen; sie gründen dort ein gemeinsames Lounge- Café; nachdem sie ein Kind bekommen haben und H. die Sprache beherrscht, bewirbt sie sich in der Deutschen Botschaft

2015 findet H. Anstellung in einem Projekt zur Einführung von frauenorientierten Projektmanagement in einer Organisation

nach Ablauf dieses Projektes findet H. 2017 eine feste Anstellung in diesem Unternehmen für Assessment Center und die Auswahl von qualifizierten Führungskräften


Negativszenario

H. macht im September 2008 ihren Masterabschluss und plant, sich eine Stelle als Sozialpädagogin in einem Jugendheim „Arche“ für junge Mütter und sozial schwache Kinder und Jugendliche zu suchen

November 2008: H. verunglückt tödlich durch Irgendwas

 

Pamski82

Pamski82

2 Comments

  1. tja, lieber frolueb so isses halt mit einem szenario … es ist halt keine prognose, keine analyse und auch nicht die realität und spiegelt einfach nur mögliche verschiedene zukunftsaussichten wieder. in der regel fliesst ein grosses mass an kreativität des verfassers in ein szenarios mit ein. ich persönlich finde sie malt nicht zu schwarz und nicht zu weiss, facettenreich wie ein szenario halt sein soll.

    ansonsten wär pam auch ein „prophet“ einer gottheit und wuerde behaupten das gysi kanzler wird und sie den friedensnobelpreis erlange … aber die gedanken sind ja frei.

    »alles kann passieren!« – so seh ich das, aber dies ist nur die unabhängige meinung von mir, da ich denke, dass die zukunft ein offenes spiel ist, auf das sich vorzubereiten wegen der komplexität gar nicht lohnt.

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